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Französisch

Französische Diplome für Schülerinnen und Schüler des GGI

18 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Groß Ilsede absolvierten in diesem Schuljahr erfolgreich ihre DELF Prüfung auf drei verschiedenen Niveaustufen: A1: sieben Schülerinnen und Schüler, A2: vier Schülerinnen und B1: sieben Schülerinnen. Während die A1 und A2 – Prüfungen das französische Sprachniveau der Klassen 7 – 9 repräsentieren, spiegelt die B1 Prüfung das Sprachniveau der Klassenstufen 10 und 11 wider. Im Unterschied zum Französischunterricht wissen die Schüler bei den DELF Prüfungen nicht, was sie thematisch erwartet. Von Alltagssituationen in den Bereichen Transport, Urlaub, Einladungen oder Verabredungen bis hin zu politischen Statements bezüglich Schulpolitik oder Umweltfragen sind hier viele Themen möglich. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben wie auch in den vergangenen Jahren sehr gut bei den DELF Prüfungen abgeschnitten. Durch ihre Zusatzstunden im Nachmittagsbereich wurden sie mit den Aufgabenformaten so vertraut, dass sie sich um das Bestehen der Prüfung keine Sorgen zu machen brauchten“, so Französischlehrerin Irene Mildner.

Bei einer kleinen Feierstunde mit französischer Musik überreichten die Schulleiterin Elke Heinzel und ihre Stellvertreterin Angela Heßke den Schülerinnen und Schülern die traditionelle DELF Rose des GGI Marie Claire, einen kleinen Eiffelturmanhänger und das DELF Zertifikat.

Mildner freute sich neben den vielen guten Ergebnissen besonders darüber, dass auch Schülerinnen, die im Französischunterricht nicht zu den Spitzen gehören, durch Fleiß, Konzentration und Engagement hohe Punktzahlen in einzelnen Teilbereichen erreichten und somit durch einen außerunterrichtlichen Kick Selbstvertrauen und Sicherheit im Umgang mit der Sprache erlangen. „Neben dieser zusätzlichen Motivation machen sich die DELF Zertifikate auch gut bei Bewerbungen auf dem Arbeitsmarkt, denn jeder Nachweis neben dem normalen Zeugnis zeigt ein Extraengagement und wird positiv bewertet“, so Mildner.

Viele deutsche Brötchen und die französische Hymne von Olympique Marseille

Französische Austauschschülerinnen besuchten drei Monate das Gymnasium Groß Ilsede

Pünktlich nach den Osterferien begann für Julia Ferrero aus Marseille und Léa Eberhardt aus Toulouse der deutsch-französische Schüleraustausch im Rahmen des Brigitte Sauzay Programmes.

Lotta Harnagel und Franziska Ehlers vom Gymnasium Groß Ilsede hatten sich bereits zu Beginn der 9. Klasse für diesen Austausch angemeldet. „Wir wollten einfach mal mehr mit der Sprache machen und durch dieses Programm Sprache Kultur und Leute kennenlernen“, darin waren sich beide einig.

Auch Léa und Julia verfolgen mit diesem Austausch ein klares Ziel: „Wir sind an unserer Schule in einer Abibac Klasse“, erklärt Julia. „Und wenn wir in zwei Jahren unser Abitur bestanden haben, dann gilt dies sowohl in Deutschland als auch in Frankreich.“

Die beiden aufgeschlossenen Französinnen integrierten sich schnell in den deutschen Alltag. „Manches war schon ungewohnt“, bemerkt Julia. „Zu Hause essen wir erst zwischen 20.00 und 21.00Uhr zu Abend und hier schon um 18.00Uhr.“

Der Schulalltag war in vielerlei Hinsicht eine große Umstellung für die beiden. „In Frankreich sind wir von 8.00 bis 18.00Uhr in der Schule“, so Léa. „In Deutschland läuft die Schule sehr viel lockerer ab. Es gibt wenig Frontalunterricht, allerdings ist es während der Schulstunden auch etwas unruhiger als bei uns“, ergänzt Julia. „Die Hierarchie zwischen Lehrer und Schüler ist in Frankreich größer, und es gibt weniger Austauschmöglichkeiten und mehr Distanz. Das zum Teil freundschaftliche Verhältnis zu den Lehrern hat mir in Deutschland oft gut gefallen.“

Außerhalb der Schule haben beide viel erlebt und gesehen. Mit ihren Gastfamilien unternahmen sie Ausflüge in verschiedene deutsche Städte, und natürlich durfte auch Berlin nicht fehlen. „Berlin ist gefühlt kleiner, schöner und grüner als Paris“, so Léa, die aber auch von Dresden sehr begeistert war.

Als Erinnerung an die deutsche Esskultur haben beiden „viele Brötchen“ und „Würstchen grillen“ mitgenommen. „Ich fand auch die Brezeln toll“, so Julia „die gibt es bei uns gar nicht.“

Franzi und Lotta freuten sich auch über die Zeit mit ihren Austauschpartnerinnen. „Am Anfang mussten wir immer langsam sprechen, damit die beiden etwas mitbekamen, auch wenn wir uns mit unseren Freundinnen unterhielten. Inzwischen verstehen sie auch schon Späße und Ironie, und es ist oft sehr lustig“, so Lotta.

Léa schaute mit ihrer Austauschpartnerin häufig Serien, manchmal auch mit deutschen oder französischen Untertiteln. Julia nahm beim Lengeder Turnverein nicht nur am Training, sondern auch an Wettkämpfen teil und belegte bei einem Kreiswettkampf sogar den 2. Platz. Beide spielten gerne mit ihren Gastfamilie Karten und brachten sie sich gegenseitig landestypische Kartenspiele bei.

In der Schule haben sie sich gut integriert. Im Untericht halfen sie ihren Mitschülern und Julia brachte ihnen sogar die Hymne von Olympique Marseille bei, kurz bevor diese in der Europaleague gegen Madrid spielten. Auch beim Schnupperunterricht für die neuen Sechstklässler brachten sich Léa und Julia ein und begeisterten die Fünftklässler mit einem interessanten Sprachspiel (vgl. Foto).

„So ein Austausch ist eine tolle Sache“, war das Fazit sowohl der Französinnen als auch der deutschen Schülerinnen. Nun sind Franzi und Lotta gespannt, was sie im kommenden Schuljahr in Frankreich erwartet.

2018Brigitte-Sauzay
2018-BrigS-frz-Schnuppern

DELF Diplome für Schüler des GGI

„Wo treffen wir uns und wer bringt was mit?“ „Wie komme ich zu unserem Treffpunkt?“ Diese und ähnlich Fragen mussten die Schüler bei der diesjährigen DELF Prüfung auf dem ersten Niveau den Hör- und Lesetexten entnehmen, bevor sie sich in der anschließenden mündlichen Prüfung den Fragen der Prüfer stellten, bei denen es auch um die Bewältigung von Alltagssituationen in Frankreich ging.

Auf dem Niveau B2 waren die Themen schon etwas ungewöhnlicher, hier mussten sich die Kandidaten mit Themen wie Müllvermeidung, Insektenverzehr oder mit revolutionären Ideen zur Hausaufgabenbewältigung auseinandersetzen.
18 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Groß Ilsede, hiervon sieben auf dem Niveau A2, neun auf dem Niveau A2 und zwei Schülerinnen auf dem Niveau B2, nahmen erfolgreich an der diesjährigen DELF Prüfung teil. „Es ist beachtlich, dass Manja und Lilly trotz ihres Abiturstresses auch noch die DELF Prüfung ablegten, genauso freuen wir uns darüber, dass fünf Schülerinnen aus dem Jahrgang sieben schon das Niveau A1 absolvierten“, hebt Französischlehrerin Irene Mildner bei der DELF-Ehrung hervor. „Beachtlich sind auch diverse Einzelleistungen“, so Mildner. Leni Hildebrandt aus dem siebten Jahrgang erreichte 95,5 von 100 Punkten, Tristan Müller aus der Klasse 8 erhielt volle Punktzahl in seiner mündlichen A2 Prüfung und Carolin Schaper gelang eine 100%ige Textproduktion, ebenfalls auf dem Niveau A2. Lilly Möller schaffte mit 24,5 von 25 Punkten ebenfalls eine außergewöhnlich gute Leistung bei der Textproduktion auf dem Niveau B2. „Wir sind alle sehr stolz auf euch“, freute sich Elke Heinzel, die allen Kandidaten persönlich zu ihrem Erfolg gratulierte und die „attestations“ aushändigte. Mit dem Lied „On écrit sur les murs…“ von den Kids united wurde die Feierstunde musikalisch begleitet und auch die inzwischen sehr beliebte DELF Rose „Marie-Claire“ durfte nicht fehlen, die jährlich vom Förderverein finanziert wird.

 

SchulKino Wochen 2018

Im Rahmen der durch das Land Niedersachsen geförderten SchulKino Wochen war es uns möglich, am 26.02.2018 den französischen Film „Un sac de billes“ im Astoria Kino in Peine anzuschauen. Der mit Untertiteln versehene Film ist eine Bereicherung für den Französischunterricht und trägt zum Erwerb der im Kerncurriculum genannten Kompetenzen bei.

 

Schulkino 2018

DELF 2017

Die DELF-Prüflinge 2017

DELF-Prueflinge 2017

 

Hintergrund-Info:

DELF, das heißt „Diplôme d’Études en Langue Française“ und klingt zunächst einmal besonders wichtig und französisch. Es handelt sich hierbei um ein Französisch-Diplom, welches vom französischen Bildungsministerium ins Leben gerufen wurde.

Dabei ist es möglich mehrere Niveaus zu erreichen. Beginnend mit A1 und A2 können sich diese über B1 und B2 – welches schon auf Abiturniveau einzuordnen ist – bis hin zu C1 und C2 steigern. Diese letzen beiden Prüfungen werden jedoch zumeist von den französischen Muttersprachlern selbst oder von Abiturienten bzw. Studenten mit langjähriger Französisch-Erfahrung absolviert und bestanden.

Die Prüfung besteht jedoch keinesfalls nur aus einem einzigen Teil. Die Prüfung für ein Niveau setzt sich aus einem Teil des schriftlichen Verständnisses, einem anderen Teil des mündlichen Verständnisses (von einer CD abgespielte Radiosendungen zum Beispiel) und einer schriftlichen „production“ zusammen. Getrennt von diesen drei Teilen findet die Prüfung der mündlichen „production“ statt, die den vierten und letzten Teil eines Niveaus darstellt. Hier muss schließlich aktiv Französisch mit „richtigen“ Franzosen gesprochen werden.

Botschaftsempfang der Französischschüler des Gymnasiums Groß Ilsede

Einen Besuch der ganz besonderen Art statteten die beiden Französischleistungskurse des Gymnasiums Groß Ilsede der französischen Botschaft in Berlin ab.
Fast zweieinhalb Stunden wurden die Schülerinnen und Schüler in französischer Sprache durch die Gemächer der Botschaft geführt und erhielten einen Einblick in die wichtigsten Räume.
Fanette Bossuyt, Sprach- und Bildungsbeauftragte der Botschaft und ihr Praktikant Alexandre präsentierten sehr schülergerecht, lebendig und sympathisch die historische Entwicklung der deutsch-französischen Freundschaft sowie die Besonderheiten des Botschaftsgebäudes in Berlin.

„Die Bibliothek des Botschafters, der Audienzbereich und der Blick auf den Pariser Platz hat uns schon sehr beeindruckt“, so Marie Krüger aus dem 12. Jahrgang. „Schade, dass, wir keine Fotos in den repräsentativen Räumen machen durften, aber toll, dass wir alles gesehen haben“, freut sich Jan de Haan. „Besonders die Darstellung der deutsch-französischen Beziehungen im historischen Eingangsbereich ist faszinierend, denn vom Fußboden bis zur Decke ist alles bis ins kleinste Detail durchdacht“, ergänzt Nils Peisker aus dem Jahrgang 11.

Nach dem imponierenden Besuch der Botschaft stärkten sich die Leistungskursschülerinnen und -schüler noch in der Mensa der Humboldtuniversität, die nur 12 Gehminuten vom Brandenburger Tor entfernt liegt. „Wir freuen uns, dass die französische Botschaft so offen und unkompliziert unsere Leistungskurse empfangen hat. Vielleicht motiviert es den einen oder die andere, sich im Bereich der deutsch-französischen Zusammenarbeit zu engagieren“, so Französischlehrerin Irene Mildner, die ihre Schüler nach Berlin begleitete.

Irene Mildner, November 2016