Eingang GGI

Schulleben

Kunstpreis der Gemeinde Groß Ilsede

Es ist soweit:

Vor ein paar Tagen hat die Jury bezüglich des Ilseder Kunstpreises getagt. Hier die Preisträger_innen:

Altersgruppe 13 – 15 Jahre:

1. Platz: Lisa Marie Sander, 155 € Preisgeld für „Ruby“, Acryl auf Leinwand mit Konzeptzeichnung Buntstift auf Papier;

2. Platz: Amy Ninnemann, 130 € Preisgeld für ein experimentelles Werk, „O.T.“, Mischtechnik auf Pappe;

3. Platz: Julia Begoin, 105 € Preisgeld für eine Bunststiftzeichnung, „O.T.“;

Altersgruppe 16 -21 Jahre:

1. Platz: Vivien Hofberger, 180 € für „Ragnarök“, Mischtechnik auf Papier;

2. Platz: Julian Olbrich, 155 € für eine Monotopie auf Papier, „O.T.“;

3. Platz: Carla und Paula Domann, 130 € für ihr Gemeinschaftswerk „O.T.“, Acryl auf Holz

Herzlichen Glückwunsch!

Die nächste Gelegenheit zur Betrachtung der Werke wird es beim Peiner Eulenmarkt (7.-9-9.2018) auf der Jugendkulturbühne geben.

Zur Erinnerung:

Anlässlich des 2. Ilseder Spätsommer Kultur- und Gemeindefestes am 25.08. und 26.08.2018 vergibt die Gemeinde Ilsede einen Kunstpreis U21 im Bereich Bildende Kunst. Voraussetzung für eine Teilnahme ist die Altersgruppe 13 – 21 Jahre, Wohnsitz in der Gemeinde Ilsede oder Schüler/in an einer der Schulen in Ilsede. Das Thema lautet „Phantasie“, Technik und Format sind frei wählbar.

Fantasie1-kunstpreis

Abitur 2018

„Die Leiden des jungen Abiturienten sind offiziell beendet“

Mit diesen Worten beendeten die beiden Abiturientinnen Louisa Witte und Emelie Teichmann ihre erfrischende Rede über die abwechslungsreichen Akte des Abiturjahrganges 2018. Schulleiterin Elke Heinzel gab den 107 Abiturientinnen und Abiturienten mit auf den Weg, sorgsam mit ihren Ressourcen umzugehen. Den Eltern riet sie mit den Worten des Theologen Karl Barth, ihre Kinder nicht fallen zu lassen, sondern sie frei zu geben. Sie bedankte sich bei dem Jahrgang für die Umsichtigkeit und Weitsicht in allen organisatorischen Angelegenheiten. Der Elternvertreter Jörg Diederich ging mit den Abiturienten auf eine interessante Zeitreise zwischen analoger und digitaler Welt. Oberstufenkoordinator Jens Niemeyer moderierte den Festakt und überreichte den Abiturientinnen und Abiturienten gemeinsam mit der Schulleiterin und den Tutoren feierlich die Reifezeugnisse.

Umrahmt wurde der Festakt von abwechslungsreichen Darbietungen des Swing Chores unter Leitung von Musiklehrer Klaus Henneicke und spritzigen und farbenfrohen Tänzen der Tanz-AG choreographiert und einstudiert mit der AG-Leiterin Nancy Schmidt.

2018-Abitur-GGI
Name Vorname Wohnort
Acikgöz Furkan Lengede / Lengede
Alkan Marvin Necat Ilsede / Ölsburg
Anders Tom Lengede / Broistedt
Baron Celina Lengede / Broistedt
Bartmann Meret Sophie Lengede / Klein Lafferde
Begau Cora Lengede / Lengede
Bender Nick Ilsede / Groß Ilsede
Bode Leon Mathis Lengede / Lengede
Brandt Antonella Ilsede / Groß Ilsede
Bremer Lisa Groß Lafferde
Brinsa Timm Lukas Ilsede / Groß Lafferde
Burhop Hendrik Andreas Peine / Rosenthal
da Silva Hentis Melina Ilsede / Groß Ilsede
Dressel Benedikt Lengede / Broistedt
Effner Niklas Lengede / Lengede
Eliyazici Filiz Melike Lengede /
Engel Jonas Ilsede / Adenstedt
Fischer Thimo Ilsede / Ölsburg
Flügel Simon Ilsede / Klein Ilsede
Foik Daisy Florentine Lengede / Lengede
Friemelt Thore Hohenhameln / Hohenhameln
Friesdorf Lina Ilsede / Klein Ilsede
Fuchs Niclas Ilsede / Solschen
Gäbel Hanna Lengede / Lengede
Gazzo Alisa Ilsede / Groß Ilsede
Gazzo Melissa Ilsede / Klein Ilsede
Graf Johannes Ilsede / Ölsburg
Gras Sarah Hohenhameln / Bierbergen
Grefe Wiebke Mareke Ilsede / Bülten
Haase Calvin Hohenhameln / Bierbergen
Habekost Henrik Hohenhameln / Mehrum
Hachmeister Henrik Ilsede / Groß Lafferde
Haftendorn Dilâra Céline Lengede / Broistedt
Hansen Patrick Lengede / Woltwiesche
Harnack Julia Ilsede / Oberg
Heinze Niklas Lengede / Klein Lafferde
Helmedag Emily Lengede / Lengede
Henne Alina Lengede / Broistedt
Heuer Luisa Ilsede / Klein Ilsede
Hoppenworth Fabian Ilsede / Groß Bülten
Hotopp Jan Lengede / Lengede
Hülsing Moritz Ilsede / Solschen
Hundt Nike Ilsede / Groß Lafferde
Hunger Simon Ilsede / Oberg
Hüttner Joeline Lengede / Woltwiesche
Jahnel Cedric Hohenhameln / Bierbergen
Jainczyk Darlyn Vivien Lengede / Lengede
Janßen Manja Ilsede / Groß Ilsede
Jemrić Marvin Ilsede / Gadenstedt
Kamlah Celina Ilsede / Klein Ilsede
Kanning Jan-Bennet Ilsede / Groß Lafferde
Kauffmann Pia Lengede / Broistedt
Kaune Johanna Ilsede / Solschen
Kiessling Miguel Dennis Ilsede / Groß Lafferde
Kirchmann Hendrik Alexander Ilsede / Groß Ilsede
Klann Tobias Lengede / Woltwiesche
Kurtz Milla Ilsede / Adenstedt
Langehein Luca Marvin Ilsede / Solschen
Langer Sarah Marie Lengede / Broistedt
Ljapunov Alexander Ilsede / Groß Lafferde
Makrinius Ronan Ilsede / Bülten
Meckoni Melina Althea Lengede / Woltwiesche
Meier Lea Lengede / Barbecke
Meyer Sven Jona Lengede / Woltwiesche
Mildner Max Ilsede / Groß Ilsede
Mill Dominik Peine / Schwicheldt
Moldauer Laura Lengede / Lengede
Möller Lilly Ilsede / Groß Bülten
Müller Jannik Lengede / Lengede
Müller Niklas Schmedenstedt
Murgia Gina-Marie Lengede / Broistedt
Olbrich Julian Ilsede / Groß Ilsede
Pansegrau Anja Sophie Ilsede / Klein Ilsede
Peisker Nils Michel Lengede / Lengede
Pintak Hannah Ilsede / Oberg
Refke Isabelle Ilsede / Gadenstedt
Rehse Christina Lengede / Lengede
Reinecke Josefin Ilsede / Groß Lafferde
Rietmann Ariane Ilsede / Adenstedt
Sandmann Erik Ilsede / Groß Lafferde
Schlegel Theresa Ilsede / Gadenstedt
Schlote Constantin Ilsede / Adenstedt
Schreiber Christin Lengede / Klein Lafferde
Schulz Rebecca Lengede / Klein Lafferde
Schwenke Konstantin Ilsede / Groß Bülten
Seemann Urte Hohenhameln / Bierbergen
Selent Mika Tom Lengede / Lengede
Spatz Maleen Ilsede / Münstedt
Sprengel Rieke Hohenhameln / Bierbergen
Steinborn Florian Ilsede / Groß Ilsede
Stotzka Tarek Ilsede / Groß Lafferde
Sytnik Vivian Marie Ilsede / Groß Ilsede
Tänzer Anne Ilsede / Ilsede
Teichmann Emelie Ilsede / Groß Lafferde
Theurer Alexandra Lengede / Broistedt
Thomas Emily Ilsede / Groß Ilsede
Töpperwien Jan Malte Ilsede / Groß Lafferde
Unruh Louis Lengede / Broistedt
Veldkamp Lea Lengede / Woltwiesche
von Hörsten Jan Ilsede / Klein Ilsede
von Lützow Richard Lengede / Woltwiesche
Waßmann Paul Hohenhameln / Bierbergen
Weidmann Jan-Lukas Ilsede / Solschen
Wilke Manuel Ilsede / Solschen
Witte Louisa Ilsede OT Oberg
Witzurke Miriam Ilsede / Adenstedt
Zieling Jonas Ilsede / Groß Ilsede

Roberto Alessio Lapini holt Gold

Gleich zwei Schüler des Gymnasiums Groß Ilsede qualifizierten sich für das Finale des Mathematikwettbewerbs Pangea für den Regionalbereich der Bundesländer Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in der Jahrgangsstufe 7: Roberto Alessio Lapini und Nils Halus. Nils Halus gewann in seiner Kategorie Bronze und Roberto Alessio Lapini belegte souverän den 1. Platz.

Ganz wie der Name Pangea in der Erdgeschichte den Superkontinent verspricht, so kennzeichnet der Pangeawettbewerb in der Mathematik superknifflige Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Mathematik. Im Juni fand das Finale in Hannover statt. Die besten Mathematikschüler des Regionalbereiches traten gegeneinander an. Parallel dazu fand in fünf anderen Regionalbereichen in Deutschland der Wettbewerb statt. In Deutschland belegt Roberto A. Lapini insgesamt den vierten Platz. „Das ist eine super Leistung“, freut sich Mathematiklehrerin Katja Gries, die die Jungs zum Finale begleitet hatte.

Reitsportwoche am Gymnasium Groß Ilsede

Eine Premiere führte das Ilseder Gymnasium in diesem Jahr während ihrer traditionellen Sportwochen durch. Mit 30 Schülerinnen und zwei Lehrerinnen besuchten sie den Reithof Schulz in Bergen an der Dumme und lernten hier in sieben Einheiten nicht nur das Reiten, sondern auch den Umgang mit den Pferden.

„Jeweils zwei Schülerinnen wurde ein Pferd zugeordnet, mit dem sie im Laufe der Woche sehr vertraut wurden“, erklärt Irene Mildner, Sportlehrerin und eine der beiden begleitenden Lehrkräfte innen der Fahrt.

Der Tag begann um 8.45Uhr mit dem Fegen des Reitstalles, dann wurden die Pferde von der Weide geholt und auf dem Reitplatz für das Reiten präpariert. „Hierzu gehörte nicht nur das Auftrensen und Satteln, sondern auch die Pferdepflege wie Striegeln, Bürsten und Hufe auskratzen“, verdeutlicht Sarah Oppermann, ebenfalls Sportlehrerin und Betreuerin.

Schließlich ging’s auf den Rücken der Pferde. Schon in der ersten Reitstunde lernten die Schülerinnen die Gangarten Schritt und Trab kennen und erfuhren, wie anstrengend es sein konnte, sich im Trab gerade, angespannt aber auch mit einer gewissen Lockerheit auf dem Pferd zu halten. „Wir haben auch viele kleine Spielchen gemacht, sind durch Gassen, um Hütchen und über kleine Hindernisse geritten, haben uns im Sattel gedreht oder andere Schülerinnen, die an bestimmten Positionen standen, mit der Hand abgeklatscht“, beschreibt Sydney aus der 7.4 begeistert die abwechslungsreichen Reitstunden.

„Nach zwei Tagen sind wir sogar schon galoppiert“, erzählt Emma aus der 7.2. „Am tollsten war der Ausritt bei strömendem Regen!“, schwärmt Tiffany aus der 7.3. „Zuerst dachten wir, wäre es bei Regen bestimmt nicht so toll, aber dann sind wir galoppiert, in einem kleinen Wäldchen bergauf geritten und über die Feldwege zu zweit getrabt. Das war unglaublich schön!“

Die beiden Reitlehrerinnen Theresa und Jasmin waren von den Ilseder Schülerinnen sehr angetan. „Man merkt sofort, dass dies keine Klassenfahrt, sondern eine Sportwoche ist“, so Jasmin. „Die Schülerinnen verhalten sich perfekt im Reitstall, hören zu, packen an und haben durchweg Spaß an allem. Das ist auch für uns toll und nicht selbstverständlich“, lobt Jasmin weiter.

„Auf diesem Hof muss man sich einfach wohlfühlen“, da waren sich auch die beiden Lehrerinnen einig. „Die nah gelegene Villa, in der wir wohnten, war geräumig und hatte viel Stil. Das Essen war super und die Organisation im Reitstall perfekt“, so Mildner und Oppermann, die sich gemeinsam mit den Schülerinnen auf die Pferde gewagt hatten.

Nach der letzten Reitstunde gab es viele Tränen, denn niemand wollte nach Hause fahren und sich von den liebgewonnenen Pferden trennen. „Zum Glück haben die Kinder viele Fotos als Erinnerung, die wir uns täglich abends in der Reiter Lounge anschauten. Von hier aus hatte man einen wunderbaren Blick durch die große Fensterscheibe in die riesengroße Reithalle“, bemerkt Mildner. Die Reitwoche war ein voller Erfolg und nach so viel positiver Resonanz bei den Schülerinnen haben wir uns für das nächste Jahr gleich wieder vormerken lassen“, ergänzt Oppermann.

2018-SportwocheReiten-Gruppe

Viele deutsche Brötchen und die französische Hymne von Olympique Marseille

Französische Austauschschülerinnen besuchten drei Monate das Gymnasium Groß Ilsede

Pünktlich nach den Osterferien begann für Julia Ferrero aus Marseille und Léa Eberhardt aus Toulouse der deutsch-französische Schüleraustausch im Rahmen des Brigitte Sauzay Programmes.

Lotta Harnagel und Franziska Ehlers vom Gymnasium Groß Ilsede hatten sich bereits zu Beginn der 9. Klasse für diesen Austausch angemeldet. „Wir wollten einfach mal mehr mit der Sprache machen und durch dieses Programm Sprache Kultur und Leute kennenlernen“, darin waren sich beide einig.

Auch Léa und Julia verfolgen mit diesem Austausch ein klares Ziel: „Wir sind an unserer Schule in einer Abibac Klasse“, erklärt Julia. „Und wenn wir in zwei Jahren unser Abitur bestanden haben, dann gilt dies sowohl in Deutschland als auch in Frankreich.“

Die beiden aufgeschlossenen Französinnen integrierten sich schnell in den deutschen Alltag. „Manches war schon ungewohnt“, bemerkt Julia. „Zu Hause essen wir erst zwischen 20.00 und 21.00Uhr zu Abend und hier schon um 18.00Uhr.“

Der Schulalltag war in vielerlei Hinsicht eine große Umstellung für die beiden. „In Frankreich sind wir von 8.00 bis 18.00Uhr in der Schule“, so Léa. „In Deutschland läuft die Schule sehr viel lockerer ab. Es gibt wenig Frontalunterricht, allerdings ist es während der Schulstunden auch etwas unruhiger als bei uns“, ergänzt Julia. „Die Hierarchie zwischen Lehrer und Schüler ist in Frankreich größer, und es gibt weniger Austauschmöglichkeiten und mehr Distanz. Das zum Teil freundschaftliche Verhältnis zu den Lehrern hat mir in Deutschland oft gut gefallen.“

Außerhalb der Schule haben beide viel erlebt und gesehen. Mit ihren Gastfamilien unternahmen sie Ausflüge in verschiedene deutsche Städte, und natürlich durfte auch Berlin nicht fehlen. „Berlin ist gefühlt kleiner, schöner und grüner als Paris“, so Léa, die aber auch von Dresden sehr begeistert war.

Als Erinnerung an die deutsche Esskultur haben beiden „viele Brötchen“ und „Würstchen grillen“ mitgenommen. „Ich fand auch die Brezeln toll“, so Julia „die gibt es bei uns gar nicht.“

Franzi und Lotta freuten sich auch über die Zeit mit ihren Austauschpartnerinnen. „Am Anfang mussten wir immer langsam sprechen, damit die beiden etwas mitbekamen, auch wenn wir uns mit unseren Freundinnen unterhielten. Inzwischen verstehen sie auch schon Späße und Ironie, und es ist oft sehr lustig“, so Lotta.

Léa schaute mit ihrer Austauschpartnerin häufig Serien, manchmal auch mit deutschen oder französischen Untertiteln. Julia nahm beim Lengeder Turnverein nicht nur am Training, sondern auch an Wettkämpfen teil und belegte bei einem Kreiswettkampf sogar den 2. Platz. Beide spielten gerne mit ihren Gastfamilie Karten und brachten sie sich gegenseitig landestypische Kartenspiele bei.

In der Schule haben sie sich gut integriert. Im Untericht halfen sie ihren Mitschülern und Julia brachte ihnen sogar die Hymne von Olympique Marseille bei, kurz bevor diese in der Europaleague gegen Madrid spielten. Auch beim Schnupperunterricht für die neuen Sechstklässler brachten sich Léa und Julia ein und begeisterten die Fünftklässler mit einem interessanten Sprachspiel (vgl. Foto).

„So ein Austausch ist eine tolle Sache“, war das Fazit sowohl der Französinnen als auch der deutschen Schülerinnen. Nun sind Franzi und Lotta gespannt, was sie im kommenden Schuljahr in Frankreich erwartet.

2018Brigitte-Sauzay
2018-BrigS-frz-Schnuppern

Milla Kurtz: Landessieg in Latein

Ilseder Gymnasiastin überzeugt beim ‚Rerum Antiquarum Certamen‘

Illustre Gäste hatte der Niedersächsische Altphilologenverband zum Festakt in die Augusteerhalle der Herzog-August-Bibliothek zu Wolfenbüttel geladen: am Samstag, den 9. Juni 2018 wurden beim Abschluß des diesjährigen Durchganges des Rerum Antiquarum Certamen die 12 Landessieger des niedersächsischen Altsprachenwettbewerbs des NAV für ihre hervorragenden Leistungen geehrt.

Eine von ihnen: Milla Kurtz aus Groß Ilsede.

Neben der Vorbereitung auf ihr Abitur hatte sie es geschafft, nicht nur die Klausur der ersten Runde mit einer ausgezeichneten Leistung zu bestehen, sondern auch mit einer in Umfang und wissenschaftlicher Tiefe außergewöhnlichen Arbeit zum Thema ‚Der Verlust der Heimat als existentielle Erfahrung in Geschichte und Gegenwart‘ die Ansprüche auf ein neues Niveau zu heben. In einem Vergleich der Exildichtungen des römischen Dichters Ovid mit dem Roman ‚Exil‘ des unter den Nationalsozialisten zunächst nach Frankreich, dann in die Vereinigten Staaten geflüchteten deutsch-jüdischen Literaten Lion Feuchtwanger hatte sie multiple Facetten des Heimatverlusts auf der persönlichen und der literarischen Ebene herausgearbeitet.

Milla Kurtz

Nach der Begrüßung durch den NAV-Vorsitzenden Stefan Gieseke hoben auch Ministerialrat Stein vom Niedersächsischen Kultusministerium und der Vorsitzende des Philologenverbandes, Horst Audritz, die Bedeutung der alten Sprachen für die Bildungslandschaft hervor und lobten das Engagement der Landessieger weit über den Unterricht hinaus. „Wir danken auch den betreuenden Lehrkräften für kompetente und arbeitsintensive Betreuung, die für das Bestehen eines so anspruchsvollen Wettbewerbs unerlässlich ist“, so Audritz. In seinem Festvortrag sprach Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Direktor der Universitätsbibliothek der Berliner Humboldt-Universität, über die kulturelle Schlüsselrolle der alten Sprachen sowohl für die Erinnerung als auch für den Weg in die Zukunft.

Preisverleihung

„Wir freuen uns mit Milla Kurtz über ihren Landessieg und gratulieren herzlich!“, so Dr. Ulrike Bethlehem, die Milla durch den Wettbewerb und zur Preisverleihung begleitete. „Wir sind besonders stolz darauf, dass es mit Milla zum vierten Mal in Folge gelungen ist, einen Landessieger oder eine Landessiegerin zu stellen, zumal wir kein altsprachliches Gymnasium sind. Hier konkurrenzfähig zu sein ist eine große Auszeichnung für den Fachbereich Latein an unserer Schule.“

Latein lebt! …und gewinnt Preise beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen

Johanna Prediger, Dima Bergen, Lilly Gabele, Ronja Hackenberg, Vivien Hofberger und Natascha Rother zeigen außergewöhnliches Sprach- und Schauspieltalent und werden für großes Engagement belohnt.

Dass Latein nicht nur lebt, sondern auch den modernen Fremdsprachen Konkurrenz bieten kann, zeigte ein Team Ilseder Lateinschülerinnen und -schüler bereits im letzten Jahr, als sie mit ihrem Filmbeitrag ‚Exsecratio Nymphae‘ (Der Fluch der Nymphe) als Landesbeste Niedersachsen beim Bundessprachenfest vertreten durften.

BWFS GGI

Dieses Jahr ging sogar noch mehr: herausragende Leistungen im SOLO- und im TEAM-Wettbewerb bewiesen die von Frau Dr. Bethlehem betreuten Schülerinnen und Schüler bei der Preisverleihung am 2. Juni, die nicht ganz zufällig am heimatlichen Gymnasium stattfand.

Vier Schülerinnen und ein Schüler der Klassen 10.1 und 10.4 räumten diesmal mit dem ebenso spannenden wie turbulenten Film ‚Ira Deorum‘ (Der Zorn der Götter) einen 2. Landespreis ab und ernteten damit einen wohlverdienten Erfolg: hunderte von Stunden hatten sie im vergangenen Jahr an Skript, Requisiten, Kostümen, Maske und schauspielerischer Umsetzung gearbeitet, bei eisiger Kälte und Sturm sogar am 1. Advent gedreht, waren nach Xanten gereist, um im dortigen archäologischen Park vor Originalkulissen zu drehen.

Die Story: Mania (Johanna Prediger), eine frustrierte Römerin hat ihren bequemen Ehegatten satt und nutzt kurzerhand ein geplantes Wellness-Wochenende mit den Freundinnen zur endgültigen Trennung. Dies wiederum kann Juno (Ronja Hackenberg), Frau des Göttervaters Jupiter und Beschützerin der Ehe, nicht auf sich sitzen lassen und beauftragt ausgerechnet eine der Freundinnen (Vivien Hofberger), sie aus dem Weg zu räumen. Andernfalls drohe ihr selbst der Tod. Und damit nicht genug: Jupiter (Dima Bergen) beauftragt die andere Freundin (Lilly Gabele) mit der Rettung, und als noch eine Meuchelmörderin (Natascha Rother) in den Thermen auftaucht, wird es brenzlig.

Der Film spielt auf humorvolle Art mit aktuellen Themen wie weiblicher Emanzipation und dem Wert der Freundschaft. Die Sprache: natürlich Latein – für die Preisverleihung mit englischen Untertiteln versehen.

Johanna Prediger, die für Idee, deutsches Skript und einen großen Teil der Koordination verantwortlich zeichnete, nahm gleich zwei Preise mit nach Hause:

Mit einem ersten Landespreis im SOLO-Wettbewerb wird sie zusätzlich im kommenden September das Land Niedersachsen beim Bundessprachenturnier in Meißen vertreten und warf damit mit ihrem witzigen lateinischen Kurzfilm die Beiträge der modernen Fremdsprachen aus dem Rennen. Der Inhalt: ein Dialog, in dem Johanna der römischen Göttin der Weisheit, Minerva (ebenfalls Johanna), auf den Zahn fühlt, ob sie wirklich so klug ist. Das komödiantische wie sprachliche Talent – unschlagbar.

„Wir sind sehr stolz auf unsere Lateinerinnen und Lateiner, gratulieren herzlich und drücken die Daumen: Johanna für das Bundessprachenturnier, dem gesamten TEAM für den allgemeinen Filmwettbewerb ‚Braunschweiger Filmklappe‘, bei dem das TEAM seinen Film – diesmal mit deutschen Untertiteln einreichen will!“, so Frau Dr. Bethlehem.
„Unser Dank gilt auch der betreuenden Lehrkraft Frau Dr. Bethlehem, die sich persönlich sehr stark für diesen außerunterrichtlichen Bereich engagiert hat“, lobt Schulleiterin Elke Heinzel.

Siegerin Johanna Prediger
BWFS Publikum

Fantasievolle Gestalten bevölkern das GGI

Die Klasse 7.2 erarbeitete im Frühjahr 2018 im Kunstunterricht von Frau Stolley-Martens eine Stopp-Motion-Folge, in der verschiedene bunte Pappfiguren bekannte Räume des GGI, wie die kleine Pausenhalle oder den Musikraum, auf lustige Art erobern. In Teams wurden die Pappfiguren hergestellt und für den Dreh in kleinen Schritten bewegt, so dass optisch die Illusion von Bewegung entsteht. Schülerhandys kamen unter Nutzung einer kostenfreien App sinnvoll zum Einsatz. Passend zum fertig geschnittenen Film komponierte eine Schülerin nach Motiven von A. Andre eine in Rhythmus und Klangfarbe angepasste Filmmusik.

Bitte klicken Sie auf den nachfolgenden link, um das Video zu sehen (Sie  werden auf drive.google.com geleitet):

> Video in einem neuen Browserfenster ansehen

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Chorkonzert in Adenstedt

In der St.-Briccius-Kirche in Adenstedt ertönte am Freitagabend etwas anderes als Kirchenmusik. Der Swing-Chor, bestehend aus 5.- bis 12.-Klässlern des Gymnasiums Groß Ilsede, präsentierte in einem zweistündigen Programm unter dem Motto Side by Sidesein Können.

Ebenfalls dabei war die Formation The Upper Voices. Diese setzt sich aus circa 20 ehemaligen Schülern zusammen, die sich einmal monatlich zum Proben treffen. Ein Auftritt in der Adenstedter Kirche war bereits für letztes Jahr angedacht, musste jedoch kurzfristig abgesagt werden, da die Kirche für andere Termine zur Verfügung stehen musste. Umso mehr freute sich Pastor Burkhard Kugelann den Chor nun zu begrüßen, da dies etwas Besonderes für die Kirchengemeinde sei. Auch der Chorleiter und Musiklehrer Klaus Henneicke freute sich über die nahezu voll besetzte Kirche: Und das trotz der Fußball-Konkurrenz“.

Zum Auftakt sang der Swing-Chor I get aroundvon den Beach Boys. Weiter ging es mit einem Swing-Jazz-Medley und dem Song „Fame“ aus dem gleichnamigen Musical. Kräftigen Applaus ernteten die Sängerinnen und Sänger auch für ihre Darbietung von Hit the Road, Jacksowie Songs aus den James Bond Filmen. The Upper Voicessorgten zwischendurch für kleine Leckerbissen wie The Rose, Double Troubleaus Harry Potteroder Im a trainvon Albert Hammond. Als Spitze des Eisbergssang der Swing-Chor sein letztes Lied: My heart will go onaus dem Film „Titanic“. Vielfach wurden die Lieder aufgelockert mit kleinen gestischen und choreografischen Einfällen. Begeistert stand das Publikum mehrfach auf und klatschte Beifall. So gab es zum Ende eine gemeinsame Zugabe von dem Chor und The Upper Voices: Africavon der Gruppe Toto.

In dieser schönen Kirche waren wir bestimmt nicht zum letzten Mal, meinte Henneicke bei der Verabschiedung. Seit bereits 30 Jahren existiert der Swing-Chor schon ohne Unterbrechung Henneicke hofft, dass der Chor weiterhin lange bestehen bleibt. So soll demnächst in ein Mischpult investiert werden. Da der Eintritt frei war, konnten die Besucher dafür fleißig spenden.

Von Laura Wübbenhorst (PAZ)/Henneicke

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