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Alumni

Erstes Ehemaligentreffen am GGI

Donnerstag Abend, am 25.April 2019, trafen ehemalige Schülerinnen und Schüler als auch Lehrkräfte in der Aula des Gymnasium mit den gegenwärtig Lehrenden und Lernenden zusammen. Die gute Verpflegung durch den 11.Jahrgang, der spannende Lebensweg Karsten Stöters und das cineastische Leckerli  „3 Tage in Quiberon“ ließen den Abend zu einem Highlight des Schuljahres werden. Die Peiner Allgemeine Zeitung berichtete Folgendes.

Ehemaligennetzwerk des Gymnasium Groß Ilsede lädt ein

Am Donnerstag, den 25.04.2019 um 18 Uhr treffen sich ehemalige Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Groß Ilsede in der Aula (Am Schulzentrum 35).  Als ersten Gast des Alumni-Treffen konnten wir Karsten Stöter aus Ölsburg gewinnen. Der erfolgreiche Filmproduzent machte Ende der 80er Jahre an unserer Schule sein Abitur und wird bei seinem Besuch sowohl über seinen beruflichen Werdegang berichten, als auch seinen Film „3 Tage in Quiberon“ zeigen, der 2018 den Deutschen Filmpreis gewann. Es besteht im Anschluss auch die Möglichkeit, mit Karsten Stöter ins Gespräch zu kommen.

Die Veranstaltung soll den Auftakt einer fortlaufenden Reihe von Treffen bilden, bei denen wir den Kontakt zwischen ehemaligen Schülerinnen und Schülern fördern möchten. In Zukunft soll ein Netzwerk entstehen, welches sowohl den Kontakt Ehemaliger untereinander ermöglicht, als auch jetzigen Schülerinnen und Schülern Möglichkeiten beruflicher Werdegänge auf anschauliche Weise vermitteln soll.

Sofern Sie Interesse haben, möchten wir Sie bitten, sich verbindlich anzumelden, da unsere Aula nur über eine begrenzte Kapazität verfügt. Bei Überbelegung werden wir uns bei den betreffenden Personen melden. Snacks und Getränke werden gegen eine Spende von unseren Schülern vorbereitet, sodass einem Abend mit guten Gesprächen und spannenden Eindrücken nichts im Wege stehen sollte.

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns!

Anmeldungen bitte bis zum 28.03. 2019 per Email an: alumni@gymnasium-gross-ilsede.de

Als Austauschschüler aus den USA zurück am GGI

Gymnasium Groß Ilsede – Erinnerungen von Leon Ball, Austauschschüler aus Tennessee (1966)

Im August 1966 trat ich erstmals in das Gymnasium Groß Ilsede ein. Ich war ein Austauschüler aus Nashville Tennessee in den Vereinigten Staaten. Ich verbrachte das Jahr bei der Familie Rost, die hinter dem Gymnasium wohnten. Der Gastvater war Oberstudienrat am Gymnasium Gross Ilsede und mein Gastbruder, Andreas, ein Mitschüler.

Oft gingen wir sonntags spazieren. Tut man das jetzt auch oder ist das eine verlorene Tradition? Nachmittags mein Blick auf das Gymnasium.

Leider hatte ich fast kein Deutschtraining ehe ich nach Gross Ilsede kam. Daher hatte ich Schwierigkeiten im Klassen. Glücklicherweise waren meine Klassenkameraden freundlich und hilfsbereit. Sie waren einigermassen überrascht, als ich eine 2 in Physikprüfung kurz vor Weihnachten erreichte. Als Folge meiner Anstrengung, um Deutsch zu lernen und mich an die deutsche Kultur anzupassen, habe ich die Herausforderungen verstanden, denen Einwanderer in den USA gegenüberstehen. Ich lebe in Kalifornien, wo 27% der Bevölkerung aus einem anderen Land kommen. Ich wurde in Gymnasium Gross Ilsede begrüßt. Ich hoffe, dass ich etwas für meine deutschen Klassenkameraden beigetragen habe, um die breitere Welt durch ein amerikanisches Kind zu verstehen. Ich weiß, dass die Einwanderer in Kalifornien das für mich tun.

Ich habe wirklich einen einzigen Beitrag geleistet. Ich habe meinen Klassenkameraden Basketball in der neuen Turnhalle beigebracht.

Ich wünsche, ich könnte mich an die Namen meiner Klassenkameraden erinnern, leider habe ich nach 50 Jahren die meisten von ihnen vergessen. Ich hoffe, sie identifizieren sich auf dem folgenden Foto, so dass meine Erinnerung erfrischt wird. Ich bin in der Mitte mit verschränkten Armen. Ich sehe so ernst aus aber manche nannten mich einen Witzvogel.

Meine Klassenkameraden feierten das Ende meines Austauschjahres beim Haus der Familie Rost hinter dem Gymnasium und ein Blick auf das Gymnasium von der gleichen Stelle.

Was war der Höhepunkt des Jahres? Ich würde gerne sagen, dass es etwas aus einem meiner Kurse gelernt hat aber es war das Kochen meiner Gastmutter. Die deutsche Sprache war schwierig, aber jede Mahlzeit, die Frau Rost machte, war hervorragend.