ggi-im-herbst-2
ggi-im-herbst-1

Kunst

Kunstwettbewerbe

Schülerinnen und Schüler der 5. und 6.Klassen können an dem Kunstwettbewerb der Kreisvolkshochschule Peine teilnehmen. Zeigt eure ganze Fantasie und künstlerische Kreativität, indem ihr einen bunten Garten mit vielfältigen Bewohnern gestaltet. Das Siegerbild wird als Titelbild des Volkshochschulprogrammheftes veröffentlicht und somit hundertfach im Bereich Peine zu sehen sein. Alle anderen platzierten Arbeiten werden die Innenseiten des Programmheftes schmücken. Weitere Infos gibt es hier.

Für alle Kreativen mit der Kamera gibt es den Lumix-Fotowettbewerb, der dieses Jahr coronabedingt nur Online stattfindet. Auch das Thema ist aktuell:

Wie geht es euch in der Selbstisolation?

„Ob tägliches Videochatten mit den Freunden, das Ausmisten von alten Klamotten oder ein Serienmarathon mit der Familie: Mit der Corona-Isolation gehen viele Menschen unterschiedlich um. Eins haben aber die Meisten gemeinsam: Die Kreativität wird wieder neu herausgefordert. … In dem Projekt geht es nicht darum ein aufgesetztes Lächeln zu fotografieren, sondern den neuen alltäglichen Ablauf zu Hause auf der Kamera festzuhalten. Der persönliche Umgang mit der Corona-Krise soll deutlich werden. Die Bilder sollten individuell und persönlich gestaltet sein: Menschen, Dinge, Rituale oder Orte, die euch in der letzten Zeit wichtig geworden sind, können abgelichtet werden. Auch Situationen, mit denen ihr eher unzufrieden seid, sollen abfotografiert werden.“ (Quelle: https://www.nibis.de/fotowettbewerb-in-zeiten-der-corona-krise-stayathome_10553, 8.5.2020)

Zeit gibt es bis zum 1. Juni und weitere Infos findet ihr hier.

Online-Galerie

Im Kunstleistungskurs von Frau Reimer-Nießen entstanden zwei bemerkenswerte Arbeiten, die wir hier gerne stolz präsentieren. Vivien Hofberger hat mit ihrer Maskenfrau das Gefühl des Lebens mit der Angst vor der Krankheit ausdrucksstark in Szene gesetzt. Sie hat eine eigene Zeichnung mit Photoshop überarbeitet. Maurice Schmidt setzt der Krise die Sicherheit, dass auch wir bald wieder rundum schöne, sorgenfreie Tage erreichen werden, entgegen! Entstanden ist dieses Bild mit Acryl auf einer Leinwand. 

Sollten weitere Werke mit aktuellen Bezügen entstehen, wird die Galerie erweitert.

Corona-Auszeit als Chance für kreative Geister!

Emelie Siepert (Jahrgang 11) gestaltete nach einem Impuls aus dem Kunstunterricht von Frau Reimer-Nießen ein Magazin, zu dem viele andere Schüler aus ihrem Umfeld die unterschiedlichsten Beiträge geliefert haben. Diese Werke stammen nicht nur aus dem Bereich der bildenden Kunst, sonst auch aus dem Feld der Prosa und Lyrik, aber es gibt auch ganz praktische Tipps wie die Anleitung zum Nähen einer Atemmaske und das Rezept für einen Kuchen! Beim Lesen wird deutlich: diese Schüler versinken nicht in der Langeweile, versinken nicht in pausenlosen Computerspielen, verzweifeln nicht, sondern nutzen diese Zeit als Chance, über das eigene Leben nachzudenken, sich neu zu finden, neue Ziele anzusteuern!

Die Ergebnisse des Impulses „Was macht die Angst vor dem Corona-Virus mit den Menschen“ könnt ihr hier downloaden.

Ostergrüße nach Dürervorlage

Die Klassen 7.1 und 7.2 haben den Schulausfall genutzt, um sich in die Kunst des digitalen Zeichnens einzuarbeiten. Neben dem fachspezifischen Umgang mit der Zeichenapp war es gefordert, die Fellstruktur des Dürerhasens (Albrecht Dürer, Feldhase, 1502, Quelle: https://www.albertina.at/ausstellungen/albrecht-duerer/) zu kopieren und einen frei erdachten Hintergrund anzulegen. Eine Anleitung hatte die Fachlehrerin Frau Stolley-Martens auf Iserv zur Verfügung gestellt. Dank der fleißigen Zeichnerinnen und Zeichner konnte die Schulhomepages dieses Jahr mit einem Ostertableau geschmückt werden. Anbei sämtliche bisher abgegebene Zeichnungen.

Metaphysische Selbstporträts

Der Leistungskurs Kunst bei Frau Reimer-Nießen hat bei dem Thema Selbstporträt neue Wege beschritten. Allen gemeinsam ist der Rückblick in die eigene Kindheit.

Wohnen im Weltall

Wie wohnt man so im Weltraum? Die Klasse 6.3 hat im Kunstunterricht bei Frau Reimer- Nießen nach Antworten gesucht!

Junge Kunst im historischen Ambiente

Am Sonnabend, dem 18.1.2020, präsentierten ab 16 Uhr junge Nachwuchskünstlerinnen und -künstler ihre Arbeiten im Haus „Salve Hospes“. Der Braunschweiger Kunstverein ermöglichte es der Talentförderung des Kultusministeriums, dass in den historischen Räumen zu einer aktuellen Kunstausstellung gearbeitet werden konnte. Die circa 35 Jugendlichen im Alter von 12-19 Jahren trafen sich jeden zweiten Sonnabend von 10 – 16 Uhr, um vor Originalen zu arbeiten. Die Bereitstellung professioneller Materialien und die Betreuung durch Kunstpädagogen setzte wichtige Impulse. Sehr eindrucksvoll konnte man anhand der ausgestellten Arbeiten nachvollziehen, welche Themen junge Menschen beschäftigen: Die Sorge um die Umwelt, die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit und auch der Bezug zur Vergangenheit wurden malerisch, zeichnerisch und filmisch ausgedrückt.

Besonders stolz kann das Gymnasium Groß Ilsede auf Lisa Marie Sander (Klasse 9.1) sein, die nach einer Mappenvorlage die Aufnahme in diese besondere Kunstfördergemeinschaft schaffte. Seit Herbst 2019 nimmt Lisa Marie an den Ateliertagen teil und sagt begeistert: „Hier habe ich Freunde gefunden, die meine Leidenschaft für Kunst teilen.“ Wir können gespannt sein auf die nächste Ausstellung der jungen Talente!

Design Thinking im GGI

Die Klasse 10.5 konnte im Rahmen des Geschichtsunterrichts verschiedene Methoden zur Optimierung des kreativen Outputs kennen lernen, indem sie an dem Projekt „Geschichte begreifen“ des Landkreises Peine teilnahmen. Das Konzept dieses Projekts besteht darin, dass Schülergruppen aus verschiedenen Schulen mit Designern in einem Museum vor Ort arbeiten, um neue Erschließungswege für ihre Altersgruppe zu erarbeiten.

Neben der Bergbauaustellung in Lengede, den ZeitRäumen in Bodenstedt und dem Kreismuseum Peine stand auch die Ilseder Hütte mit dem Museum in der Umformerstation zur Auswahl. Da die Fachgruppe Kunst schon seit längerem eine Kooperation mit dem Verein „Haus der Geschichte – Ilseder Hütte“ pflegt, bot sich der Veranstaltungsort geradezu an. An drei Vormittagen arbeitete die Klasse 10.5, begleitet von Frau Stolley-Martens, unter der Leitung von Kristof von Anshelm und Sarah Zerwas (Designagentur VonAundZ) überwiegend vor Ort, zum Teil hatten auch andere Klassenlehrkräfte ihre Stunden dem Projekt zur Verfügung gestellt.

In der Umformerstation zeigte Herr Großpietsch, ehemaliger Ingenieur an der Ilseder Hütte, die schon vorhandene Museumsinfrastruktur, welche die Schülerinnen und Schüler durchweg als ansprechend bewerteten, obwohl die geplanten digitalen Informationen noch nicht funktionierten.

In sechs Arbeitsgruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler folgende Ideen: Eine scheinbare Öffnung der Wand, indem großformatig der ehemalige Gebäudebestand in Umrissen aufgemalt wird. QR-Codes verweisen auf Informationsfilme im Internet.

Spiel- und Picknickzonen lassen das Gelände einladender für Familien und Jugendgruppen werden, die sich dann quasi als Nebeneffekt auch mit der Vergangenheit des Geländes auseinandersetzen.

Eine HandyApp mit Quizfragen dient dem Wissenserwerb, könnte aber auch Spaß machen durch eine integrierte Bestenliste.

Gleich zwei Gruppen planten ein großes Wochenend-Hüttenevent. Kosten spielten erstmal keine Rolle, jede Idee war erlaubt.

Aus diesen Ideen wird die Agentur VonAundZ einen Lernmittelkoffer für die Umformerstation erarbeiten, so dass auch in Zukunft Klassen vor Ort produktiv Inhalte erarbeiten können. Am 4.September 2019 trafen sich alle beteiligten Lehrkräfte, Förderer und die Designer zu einem Abschlussgespräch in der Wito, Groß Ilsede. Der Lernmittelkoffer wird zur Zeit noch produziert und Ende Oktober den jeweiligen Museen übergeben.

Das Gymnasium Groß Ilsede und das Bauhaus

In diesem Jahr feiert das Bauhaus, die erste innovative Kunsthochschule, in der Handwerker/Designer, Künstler und Architekten unter einem Dach gelehrt und gelernt haben, sein hundertjähriges Gründungsjubiläum. Wenn man die Gebäude der Bauhausarchitekten mit unserem Schulgebäude vergleicht, fällt sehr deutlich auf, dass dieses in seiner Rechtwinkligkeit, in der Nutzung des Ziegelsteins, in den großen Glasflächen, in den Flachdächern und in der modularen Bauweise, die sich in den sichtbaren Betonstützen des Haupteingangs zeigt, deutliche stilistische Gemeinsamkeiten aufweist. Während der Projektwoche hat eine kleine Schülergruppe diese Gemeinsamkeiten fotografisch festgehalten. Besonders die vielfältig gestalteten Ecklösungen und Wanddurchbrüche faszinierten Amelie, Kjell, Katharina und Paula aus dem 11.Jahrgang.